17.01.2026

Einen Nachmittag lang verschanzen wir uns mit glühenden Ohrwascheln unter Eva Karels Fittichen im wunderhübschen PostStudio auf unseren Yogamatten. Wir kraxeln genüsslich mit der Aufmerksamkeit nach innen, pfeifen auf die Optik, und kletzeln uns behutsam die Patina von den Gebeinen, als würden wir Kunstwerke restaurieren. Wir schauen, inwiefern sich Humor auf der Yogamatte bewährt und schnappen zu guter Letzt auch noch Stift und Papier, um unserem Assoziationsstrom Auslauf zu geben. Können brauchen wir gar nix, ausprobieren lautet die Devise.

Warum Yoga und Schreiben eine gute Kombination darstellen, kann man übrigens hier nachhören:

Om, Oida. Ein Podcast ohne Maskerade – Folge vom 19.9.2024: „Von der Matte zum Stift: Warum Yoga und Schreiben perfekt zusammenpassen“

Termin: Samstag, 17. Jänner 2026, 15:00-17:30 Uhr
Bitte bis 9.1.2026 anmelden: Über den Button unten, per Mail an info@ruthmayr.at oder via 0699/12759181

Ort: PostStudio Ottensheim, Linzer Straße 17, 4100 Ottensheim

Kostenbeitrag: 96 Euro (Materialien und Verpflegung inkludiert)

so viele Plätze sind noch frei
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so viele Solidaritätsplätze** sind noch frei
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** Was ist ein Solidaritätsplatz?  Bei allen meinen Angeboten ist ein Solidaritätsplatz für jemanden reserviert, für den es gerade finanziell WIRKLICH nicht anders geht. Schick mir einfach ein E-Mail mit Betreff „Ich möchte einen Solidaritätsplatz reservieren.“ Die Teilnahme kostet 5 Euro für Dich, no questions asked. Ich freue mich, wenn Du Dich für einen anderen Termin zum regulären Tarif anmeldest, wenn es Dir wieder möglich ist. 

"Alles wird gut, Oida" - Lesung

Später am Abend wird Eva Karel dann noch aus ihrem neuesten Buch „Alles wird gut, Oida. Nicht deppert werden in wilden Zeiten“ (Verlag punktgenau) lesen.

Termin: Samstag, 17. Jänner 2026, Beginn: 18:30 Uhr

Ort: PostStudio Ottensheim, Linzer Straße 17, 4100 Ottensheim

Eintritt: freiwillige Spende  

Wir alle schlottern mit den Knien – wen wundert’s. Angesichts des rasenden Tempos, der elenden Zersplitterung unserer Aufmerksamkeit und all der düsteren Zukunftsprognosen, die uns in den Knochen stecken? Die einen kompensieren vor sich hin, die anderen tümpeln bis über beide Ohren in einer Problemtrance herum. Was also tun, um nicht deppert zu werden? Eva Karel plädiert für kluge Kleinigkeiten statt Masterplan! Damit nehmen wir immer wieder die Fährte zu uns selbst auf, sortieren mit Hilfe von Viktor Frankl und anderen Kapazundern unser Innenleben, landen im Körper, verweigern seelenruhig das Ausbrennen. Wir legen uns faktenbasierte Zuversicht zu und dafür müssen wir nicht mal Geld hinlegen.

Eva Karel

Autorin,Yogalehrende, Schreibtrainerin, uvm.

Wollte auf ihren Reisen in Südostasien buddhistische Nonne werden, nahm jedoch bald angesichts der strengen Sitzmeditation Reißaus. Stattdessen ließ sie sich in Australien zur Yogalehrerin ausbilden und kehrte schließlich nach Wien zurück, um zu studieren. Nachdem sie sich einige Jahre mit verbissenen Selbstverwirklichungsambitionen herumgeplagt hatte, dämmerte ihr langsam, wie Yoga praktiziert werden könnte, ohne sich vor lauter Dogmen den Zahnschmelz wegzuknirschen. Es geht doch tatsächlich auch mit Humor, es geht tatsächlich auch improvisiert und menschlich.